Versorgia
Menü

Software & Kostenvergleich

Was kostet Software für mehrere Versorger-Mandanten?

Software für mehrere Stadtwerke oder Versorger kalkulieren: Betreibergrundgebühr, Mandanten, Lieferstellenpool und getrennte Einführungsarbeiten.

Versorgia · Textstand · Quellen & Korrekturen

Allgemeine Fachinformation und organisatorische Arbeitshilfe. Keine Rechtsberatung oder Bewertung Ihres Einzelfalls. Umfang und Quellenmethodik

Kurzantwort

Mehrere Mandanten benötigen eine gemeinsame kaufmännische Kalkulation und getrennte Daten- und Rechtebereiche. Rechnen Sie Betreibergrundgebühr, Mandantenpositionen, Lieferstellenmenge und Einführung je Gesellschaft auseinander. Ein Mengenpool für den Preis hebt die Mandantentrennung nicht auf.

Welche Mengen brauchen Plattformkunden?

Erfassen Sie jeden verwalteten Versorger mit Sparte, aktiven Lieferstellen, Quellsystemen und Marktrollen. Summieren Sie den preisrelevanten Bestand erst danach. Ein großer Mandant kann die technische Last dominieren, während mehrere kleine Mandanten besonders viel Abstimmung erzeugen. Beide Effekte sollten im Betriebs- und Projektplan sichtbar bleiben. Prüfen Sie, wer die laufende Pflege und den fachlichen Support übernimmt.

Wie lassen sich gemeinsame Kosten verteilen?

Unterscheiden Sie gemeinsame Leistungen von mandantenspezifischen Arbeiten. Gemeinsame Schulungsunterlagen können mehrfach genutzt werden; die Freigabe eines migrierten Kundenbestands bleibt je Mandant eigenständig. Eine interne Kostenverteilung kann nach Lieferstellen, tatsächlichen Projektstunden oder vereinbarten Fixanteilen erfolgen. Halten Sie den Schlüssel fest und zeigen Sie Sonderaufwände separat. Die Verteilung im eigenen Unternehmen ist nicht automatisch die Rechnungslogik des Softwareanbieters.

Schritt für Schritt vorgehen

  1. Mandanten und Betriebsverantwortung erfassen.
  2. Aktive Lieferstellen je Mandant und Monat bestimmen.
  3. Gemeinsame und individuelle Einführungspakete trennen.
  4. Vertragliche Preisberechnung und internen Verteilungsschlüssel dokumentieren.

Zur eigenen Einordnung

Praxisbeispiel

Drei erfundene Mandanten haben 2.000, 5.000 und 3.000 aktive Lieferstellen. Der Mengenpool umfasst 10.000 Lieferstellen. Eine intern zu verteilende gemeinsame Leistung von 1.000 Euro könnte bei einem reinen Mengenschlüssel mit 200, 500 und 300 Euro zugeordnet werden. Ein zusätzlicher Datenbereinigungsauftrag nur für den ersten Mandanten gehört separat dazu. Das Beispiel beschreibt einen internen Schlüssel und keinen Versorgia-Tarif.

Checkliste für Ihren Vorgang

  • Alle Gesellschaften und Marktrollen aufgenommen.
  • Mengenpool und Zugriffstrennung auseinandergehalten.
  • Sondermigrationen einzelnen Mandanten zugeordnet.
  • Start, Austritt und Bestandsänderungen vertraglich geklärt.

Häufige Fragen

Kann ein Benutzer alle Mandanten sehen?

Das hängt von ausdrücklich zugewiesenen Rechten ab. Eine gemeinsame Preisberechnung darf keine zusätzlichen Datenzugriffe erzeugen. Prüfen Sie Berechtigungen mit getrennten Testkonten.

Ist die Einführung für den zweiten Mandanten kostenlos?

Nicht automatisch. Wiederverwendbare Einstellungen können Aufwand reduzieren; Datenprüfung, Rollen und Abnahme bleiben konkrete Arbeiten.

Wie plane ich einen zusätzlichen Mandanten?

Ergänzen Sie Grundpositionen, aktive Lieferstellen, Quellsysteme und Einführungsarbeiten ab dem geplanten Start. Rechnen Sie die Änderung auf Monatsbasis.

Quellen und weiterführende Grundlagen

Behördliche Quellen erläutern die jeweilige Fachgrundlage. Versorgia-Seiten beschreiben den Produktumfang. Die eigenen Rechenbeispiele sind keine Marktpreise oder verbindlichen Angebote. Quellenmethodik und Korrekturweg

Ihr nächster Schritt

Das passende Betriebsmodell prüfen

Versorgia unterscheidet Endversorger im Eigenbetrieb und Plattformkunden mit mehreren verwalteten Mandanten.

Betriebsmodelle vergleichen →