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Software & Kostenvergleich

Warum zählen aktive Lieferstellen statt Kunden?

Kunden, Verträge und Lieferstellen unterscheiden: die Mengenbasis von Versorgersoftware mit Strom, Gas und untermonatigen Änderungen nachvollziehen.

Versorgia · Textstand · Quellen & Korrekturen

Allgemeine Fachinformation und organisatorische Arbeitshilfe. Keine Rechtsberatung oder Bewertung Ihres Einzelfalls. Umfang und Quellenmethodik

Kurzantwort

Ein Kunde kann mehrere Lieferstellen besitzen. Deshalb ist die Kundenzahl nicht automatisch die abrechenbare Softwaremenge. Bei Versorgia zählt eine Lieferstelle im Monat einmal, wenn ein abrechnungsrelevanter Vertrag den Monat mindestens einen Tag überlappt. Strom und Gas werden fachlich getrennt geführt.

Welche Objekte müssen Sie unterscheiden?

Kunde, Vertrag, Lieferstelle und Gerät erfüllen verschiedene Aufgaben. Eine Hausverwaltung kann mehrere Objekte betreuen; eine Person kann Strom und Gas beziehen. Ein Zählerwechsel ist wiederum nicht automatisch eine neue Lieferstelle. Für die Kalkulation benötigen Sie eindeutige Kennungen und zeitliche Gültigkeiten. Sonst werden Vertragswechsel doppelt gezählt oder noch aktive Lieferstellen übersehen.

Was passiert bei Beginn und Ende im Monat?

Prüfen Sie die vertragliche Zählregel vor einem Vergleich. Im beschriebenen Versorgia-Modell reicht eine Überlappung des Abrechnungsmonats; eine aktive Lieferstelle wird innerhalb dieses Monats nicht für jeden Vertrag erneut gezählt. Die progressive Staffel bewertet nur die jeweilige Teilmenge einer Stufe. Ein zusätzlicher Datensatz darf deshalb keinen rückwirkenden Preiswechsel für den gesamten Bestand auslösen.

Schritt für Schritt vorgehen

  1. Kundenliste und Lieferstellenliste getrennt exportieren.
  2. Strom und Gas sowie unterschiedliche Standorte eindeutig zuordnen.
  3. Vertragszeiträume für den jeweiligen Abrechnungsmonat prüfen.
  4. Monatszählung mit dem vertraglichen Preisnachweis abstimmen.

Zur eigenen Einordnung

Praxisbeispiel

Ein erfundenes Beispiel: 100 Kunden beziehen nur Strom, 40 weitere Kunden beziehen Strom und Gas. Daraus ergeben sich zunächst 180 Lieferstellen bei 140 Kunden. Endet bei fünf Stromlieferstellen der Vertrag zur Monatsmitte, waren diese im betreffenden Monat trotzdem aktiv. Ob sie im Folgemonat zählen, richtet sich nach den dann gültigen Verträgen. Die Kundenzahl kann unverändert bleiben, obwohl sich die preisrelevante Monatsmenge ändert.

Checkliste für Ihren Vorgang

  • Einheit im Angebot eindeutig benannt.
  • Mehrere Sparten pro Kunde erkannt.
  • Vertragsbeginn und Vertragsende im Zählmonat berücksichtigt.
  • Doppelte Kennungen und Gerätewechsel geprüft.

Häufige Fragen

Zählt jeder Benutzer als zusätzliche Lieferstelle?

Nein. Benutzer und Lieferstellen sind unterschiedliche Objekte. Im beschriebenen Standardmodell werden Benutzer für Kapazität und Betrieb erfasst, sind aber keine eigene Lieferstellenposition.

Wird ein ruhender Datensatz automatisch berechnet?

Entscheidend ist der abrechnungsrelevante Vertrag im Monat, nicht allein die Existenz eines Datensatzes. Prüfen Sie den Monatsnachweis und die vereinbarte Definition.

Kann ich nur mit der Kundenzahl ein Angebot vergleichen?

Nur wenn Sie sie zuvor in die jeweilige preisrelevante Einheit überführen. Dokumentieren Sie das Verhältnis von Kunden, Sparten und Lieferstellen, damit die Umrechnung überprüfbar bleibt.

Quellen und weiterführende Grundlagen

Behördliche Quellen erläutern die jeweilige Fachgrundlage. Versorgia-Seiten beschreiben den Produktumfang. Die eigenen Rechenbeispiele sind keine Marktpreise oder verbindlichen Angebote. Quellenmethodik und Korrekturweg

Ihr nächster Schritt

Den eigenen Bestand richtig einordnen

Erfassen Sie die aktiven Lieferstellen je Sparte und die benötigten Mandanten. Diese Angaben bilden die Grundlage der Anfrage.

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